Wandergruppe: Katharinaweg Brohl-Lützing

| 30. Oktober 2019 | Keine Kommentare

Start der Wanderung erfolgte, nach kurzer Begrüßung durch den WF, um 10:00 Uhr am Bahnhof in Brohl. Bei leichtem Regen ging es nach kurzem Weg vom Bahnhof zum Einstieg der Wanderung. Von hier ging es sofort steil Bergauf zum ersten Aussichtspunkt dem Dicktberghäuschen. Nach weiterem kurzem Anstieg zum Teil mit leichter Seilversicherung war der erste Anstieg auf eine Höhe von ca. 150 m geschafft. Vorbei an einer alten keltischen Fliehburg, dessen Reste nur noch schwer erkennbar sind, ging es weiter vorbei am ehemaligen Bauern Gehöft „Alkerhof“. Nach weiterem kurzem Anstieg erreichten wir den Steinbruch „Hohe Buche“. Hier wurden, mit Beginn in der Römerzeit bis ins späte Mittelalter Lavasteine für Bauzwecke und auch Mühlsteine abgebaut.

Leider war, aufgrund des stärker werdenden Regen, wenig Zeit, die Informationstafeln alle ausgiebig zu studieren. Vorbei an der Försterei „Knopshof“ wanderten wir weiter hinab ins Pöntertal an dessen Ende die Tönissteiner Sprudel Fabrik liegt. Das Stück des Weges wurde vor langer Zeit extra für den Kölner Kurfürsten Clemens August angelegt, der über diesen Weg in sein geliebtes Bad Tönisstein gelangte.

Kurz nach der Tönissteiner Sprudel Fabrik erreichten wir die kleine, überdachte Haltestelle der Brohltal Bahn wo wir gegen 12:00 Uhr unsere Mittagspause einlegten.Dies ist übrigens auf der gesamten Wanderstrecke die einzige Möglichkeit, bei Regen eine Pause im trockenen zu machen. Als kleine Überraschung kam gerade zu dieser Zeit die Brohltal Bahn angefahren. Trotz des Regen wollte aber keiner der Mitwanderer die Möglichkeit der Rückfahrt mit der Bahn nutzen. Nach der Pause überquerten wir die Straße im Brohltal und stiegen sofort wieder steil bergauf. Vorbei an der alten Schweppenburg mit dazugehöriger Mühle erreichten wir nach ca. 30 Minuten den Ort Niederlützing.

Kurz nach dem Ort ging es vorbei an der ehemaligen Lava Grube des Vulkanes “Leilenkopf“ hier sind noch gut die Schichtungen der Lava zu erkennen. Nach kurzem weiterem Anstieg erreichten wir einen Aussichtspunkt, von dem, bei gutem Wetter der Blick bis ins Siebengebirge und ins Vinxtbachtal und natürlich ins Brohl- und Rheintal möglich ist. Von hier ging es weiter zur Lammertaler Kapelle die, nach der Reformation sowohl von Evangelen und Katholiken genutzt wurde. Über die Reuterslay, ein weiterer Aussichtspunkt mit schönem Blick über das Rheintal in Richtung Bad Breisig und Andernach ging es zurück nach Brohl. Im Ort besuchten wir noch kurz, dass dem Wanderweg seinen Namen gebenden Schiff, die Katharina. Dies ist ein alter, sogenannter Aalschokker, ein Fischerboot für die ehemalige Rheinfischerei, den eine Interessengemeinschaft restauriert und in Brohl in den Rheinanlagen als Wahrzeichen in den Grünanlagen aufgestellt hat. Nach kurzem, weiteren Weg durch den Ort, erreichten wir gegen 15:45 Uhr unseren Ausgangspunkt, den Bahnhof in Brohl.

Norbert Nahler, 30.10.2019

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Kategorie: Wandergruppe

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