Von den Lechquellen zu den Lechtaler Alpen

| 7. Dezember 2020 | Keine Kommentare

Da wir im letzten Jahr von auf dem Lechquellenweg unterwegs waren, lautete das Motto in diesem Jahr „Von den Lechquellen in die Lechtaler Alpen“

Es waren bekannte Gesichter dabei – Ilka, Christiane, Hilde und Janine – und die neuen Bergfreunde – Christopf, Annegret, Klemens und Martina.

Start an der Rübli Bahn

Nachdem wir den DAV Bus sicher in der Tiefgarage untergebracht hatten, nahmen wir die Rüfikopf Seibahn, die uns schnell und ohne weitere Anstrengung zur Bergstation Rüfikopf brachte.

Von dort wanderten wir gemütlich, über das idyllische Ochsengümple zur Stuttgarter Hütte (2.264 m). Es war schließlich unser Einlauftag

Am 2. Tag ging es weiter bei bestem Bergwetter von der Stuttgarter Hütte auf die Leutkircher Hütte. Da die Fanggekarspitze (2.640 m) am Wegesrand lag, beschlossen wir noch auf den Gipfel zu gehen. Der weitere Weg führte uns übers Erlijoch vorbei an der Erlach Alp (1.920 m). Dort nahmen wir noch eine Stärkung zu uns bevor wir unserer Weg fortsetzten. Geplant war ein schmaler Steig vorbei am Stapeltobel. Kurz vor der Schlüsselstelle beschlossen wir jedoch umzukehren, da der Weg sehr ausgesetzt ist. Bei genauem Hinsehen konnte man auch frischen Steinschlag erkennen. Also zurück zur Erlach Alp und auf dem Fahrweg hinab bis zur Bodenalp (1.580 m). Von dort nahmen wir den Aufstieg zur Leutkircher Hütte (2.263 m). So erreichten wir auf sicherem Weg unser Tagesziel.

Auch heute am 3. Tag spielte das Wetter noch mit. Es sollte der Tag der Gipfel werden. Über die grünen Wiesen ersteigen wir den Hirschpleiskopf (2.549 m), unser erstes Gipfelkreuz.

Von dort führte uns der Weg zum Höhepunkt der diesjährigen Tour zum Stanzkogel (2.757 m). Auf dem Rückweg zum Hirschpleiskopf konnten wir einen Adler beobachten. Groß, stolz und mächtig drehte er seine Runden. Es war beeindruckend.

Weiter ging es vorbei an üppigen Bergblumenwiesen vorbei am Schindlekopf über den Kaiserkopf (2.360 m) zum Kaiserjochhaus (2.310m), welches in einer geschützten Senke am Kaiserjoch liegt.

Nach einer kurzen Stärkung beschloss ein Teil der Gruppe noch auf den Grieskopf (2.581 m), zu steigen.


Der Wetterbericht für den Samstag hieß nichts vielversprechendes. Es wurde eine Kaltfront mit massiven Regenfällen angekündigt. Es blieb uns nichts anderes übrig, als die Tour abzubrechen und ins Tal abzusteigen. So nahmen wir im strömendem Regen, vorbei an tobenden Wasserfällen und durch mittlerweile Hochwasser führende, reißenden Bäche, den Weg nach Pettneu.
Leider konnte wir die Frederic Simmshütte, welche unser nächstes Ziel werden sollte nicht mehr erreichen.

Daher hoffen ich, dass wir in 2021 die Tour „Lechtaler die 2.“ bei der Simmshütte starten können.

Fazit der Woche:
Trotz Coroa eine tolle Hüttentour und auch eine nette Gruppe, die sich da gefunden hatte, auch wenn wir wegen dem schlechten Wetter abbrechen mussten. Die Hütten haben uns gut und sicher untergebracht. Alle waren freundlich und zuvorkommend. Auch die Verpflegungen ließen keine Wünsche übrig.

Kategorie: Allgemein

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