Jugendliche konnten die Basaltwände im Grubenfeld erklimmen

| 10. Juni 2008 | Keine Kommentare

Kurzer Kletterkurs kam gut an

ETTRINGEN. Auf Initiative der Arbeiterwohlfahrt (AWO) konnten Jugendliche kürzlich eine Einführung in die Sportart Klettern erleben. Hans Schäfer, der Vorsitzende des AWO-Ortsvereins, und Tom Beyer, Jugendbildungsreferent des Bezirksjugendwerks der AWO, hatten den Kletterkurs in Ettringen auf die Beine gestellt.

Am Fuß der 30 Meter hohen Basaltwände und -säulen der Historischen Lay (im Grubenfeld) gab Beyer den Jugendlichen einen interessanten Einblick in verschiedene Sicherungstechniken beim Klettern und in die Knotenkunde. Darüber hinaus vermittelte er den jungen Teilnehmern eine praktische Einführung in diese Sportart.

Klettern schult Kraft, Koordination, Beweglichkeit und Ausdauer, berichtete der Jugendbildungsreferent. Unter Anleitung und Aufsicht des Diplom-Pädagogen erklommen die Jugendlichen schließlich gut gesichert die Basaltwände. Beyer erklärte den jungen Kletterern auch, dass es sich bei den Steinbrüchen um bedeutende Biotope handelt, die allerdings lange Zeit als illegale Müllkippen benutzt wurden. Seit Jahren halte der Deutsche Alpenverein das Areal sauber und organisiere ehrenamtliche Säuberungsaktionen. Außerdem habe jedes Mitglied des Alpenvereins stets einen Müllsack im Kletterrucksack dabei. Damit werde nicht nur der eigene, sondern auch der Müll anderer Zeitgenossen mitgenommen, berichtete der Jugendreferent. „Klettern als Natursport ist somit ein wichtiger Teil, die Layen und den Vulkanpark auch für andere touristische Ambitionen der Region zu fördern“, unterstrich Beyer. (ef)

RZ Andernach vom Dienstag, 10. Juni 2008, Seite 19

Kategorie: Presse

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