Auf einsamen Bergpfaden durch die Adamello-Gruppe

| 2. November 2021 | Keine Kommentare

Mitte August 2021 starteten Christian, Thomas, Wolfram, Hilde, Christof mit dem Zug nach Mailand, um die Adamello-Gruppe zu durchqueren. Wir fuhren mit einem Bus nach Temù; ab dort ging’s 1400 Hm hinauf zum Refugio Giuseppe Garibaldi auf 2.550 Hm.

Über den Passo Premassone, 2923 Hm wanderten wir vorbei am Rifugio Franco Tonolini, 2.467 Hm und nach kurzer Einkehr erreichten wir über einen schmalen Felsenweg Serafino Gnutti, 2.166 Hm.

Über Blocksteine, vorbei an einem Schneefeld erstiegen wir den Passo del Miller, 2.818 Hm. Wir stiegen hinab ins Valle di Salarno und vorbei an 3 Eseln erreichten wir das Rifugio Paolo Prudenzini 2.2235 Hm.

Wir verließen dieses Tal über den moderaten Anstieg zum Passo di Poia 2.775 Hm und stiegen hinab ins Valle Adame.

Von unserer Herberge, Rifugio Città di Lissone 2.017 Hm hatten wir einen herrlichen Blick in das kaum bewohnte Val Di Saviore. Über eine steile Bergflanke stiegen wir hinauf zum Passo Ignaga ca. 2.525 Hm.

Ohne nennenswerte Höhenunterschiede ging es über den Passo D´Avolo, den Passo Di Campo vorbei am Corno di Vecchia 2.296 Hm und endete am Sega D´Arno. Es kam leichter Nebel mit Nieselregen auf und so gingen wir direkt über ein Hochplateau zum Rifugio Maria e Franco 2.574 Hm.

Bei angenehmen Wanderwetter brachen wir zu unserem letzten Tag auf zum Passo Bresciá, 2.682 Hm, weiter führte der Weg unterhalb einer Gipfelkette. Hilde, Christoph und Wolfram stiegen auf einem gut ausgebauten Treppenweg, vorbei an verfallenen militärischen Anlagen hinauf zum Monte Listino 2749 Hm. Über den Passo Blumone vorbei an der Porta del Caffaro mit herrlicher Aussicht erreichten wir das Rifugio Tita Sechi am Lago della Vacca. Hier trafen wir Christian und Michael wieder und stärkten uns für den Abstieg mit einer Crêpe Fungi. Den Weg ins richtige Tal fanden wir mit Hilfe des aufgezeichneten Tracks rasch und dann ging´s steil zu Tal zur Albergo Locanda Gaver 1.511 Hm. Hier gab es ein mehrgängiges, schmackhaftes Abendessen und zum Abschluss Selbstgebranntes mit eingelegten Bergkräutern vom Wirt.

Zu unserer Überraschung stellten wir am anderen Morgen fest, dass die Haltestelle unseres Busses direkt neben unserer Unterkunft war. So konnten wir noch gemütlich im Garten bei einem Cappuccino ausgiebig uns vom Adamello-Gebirge verabschieden. Mit einem Kleinbus ging‘s bis zum wunderschön im Hang gelegenen Ort Bagolino. Hier stiegen wir in einen größeren Bus um, der uns zum Bahnhof nach Brescia brachte. Anschließend fuhren wir mit dem Zug nach Verona und genossen unsere letzte gemeinsame Mahlzeit in einer herrlich über den Dächern von Verona gelegenen Pizzeria. Eine schöne Zeit ging zu Ende. Am Mittwoch fuhr Thomas nach Koblenz, Wolfram nach Bozen und Hilde, Christof und Christian blieben noch in Verona, um in der Arena die Oper Nabucco anzuschauen.

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Kategorie: Allgemein, Bergsteigergruppe, Gruppen

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