Auf dem Inntåler durch die TuXer

| 8. August 2021 | Keine Kommentare

2021 – Im Coronajahr 2 ! starten wir bereits am 1. Ferientag in den Bergurlaub. Die DB ist pünktlich in Innsbruck. Die Seilbahn bringt uns hoch zum Patscherkofelhaus; hier ist die Sicht keine 20m weit.

Es regnet auf unserer Eingehetappe zur Glungezer Hütte. Gipfelabstecher fallen aus. Europas älteste Zirbenbestände verstecken sich im Nebel.

Eine Lärche lacht sich krumm und lässt uns im Regen stehen

Die Glungezer straht mit ihren über 90 Jahren ein uriges Flair aus. Am großen Kachelofen wärmen wir uns auf . .                                 

. . Daniel gibt . .

Der Himmel hellt sich langsam auf. Ein Schönwetterfenster öffnet sich, welches die ganze Woche für uns offen bleiben sollte.

Glungezer, 2.600m, noch im Frühnebel

Heute erwartet uns auf der Gratroute über die „7 TuXer summits“ kurzweilige Blockkletterei, viel alpine Naturschönheit, faszinierende Fernsichten und Einsamkeit.

Grat
Kreuzjöchl, 2.678m
Seegrube

Am Abzweig kurz vor dem Rosenjoch beschließen wir bereits hier zur Voldertalhütte abzusteigen, 1.400Hm.   

Abstieg durchs Gamskar
Hier auf 1.376m sind wir unter uns

  . . Ela bietet 18 – 20 – 22. . . passe . .

Wir wechseln heute die Tåler – TÅLERHOPPING – vom Voldertal durch das Inntal in das Weertal und in das Nurpsental.

Das gesperrte Truppenübungsgelände im Lizum umfahren wir damit. Wir folgen dem Nurpsenbach durch eine wunderbare einsame Almenlandschaft und durch einzigartigen Zirbenbestand zur Weidener Hütte.

Untere Nurpsenalm
Zirpen auf 1.900m
Weidener Hütte, 1.799m

. . Volker ? . . ich passe auch . .

Zum Rastkogel sind es 1.000Hm stetig bergan. Zuerst folgen wir dem Nafingbach talein worauf sich ein panoramareicher Gratweg über das Nurpsenjoch zum Gipfel anschließt.

Nurpsenjoch
Gipfelanstieg
Rastkogel, 2.762m

Nach Norden blicken wir direkt in das Nurpsental, am Horizont zeichnet sich das schroffe Panorama des Karwendel ab. Nach Süden schauen wir in das Tuxertal, sehen den Tuxer Ferner und deutlich den Hohen Riffler und direkt hinter Ela und Helga – im Osten – die Zillertaler Alpen.

Strahlendes Bergwetter, besser kann es nicht sein.

Bachquerung im Sidankar
Rast

Die Rastkogelhütte ist bald erreicht.

Rastkogelhütte, 2.124m

. . Helga nimmt auf und spielt Pik . .

Auf dem Weg zur Kellerjochhütte kommen wir an den beiden Pfundsalmen vorbei.

Pfundsalm

Ab Loassattel sind es noch 600Hm Aufstieg bis Kuhmesser. Dort auf gleicher Höhe bleibend stehen wir bald vor unserem Tagesziel.

Kellerjochhütte, 2.237m

Ela gibt . . 

. . keiner wagt das Spiel . . dann eine Runde Ramsch . .

Unser Weg führt uns heute nach Schwaz im Inntal, 1.800Hm Abstieg, mit Unterstützung der Sesselbahn. Die DB bringt uns pünktlich zurück nach Koblenz.

Zuvor gönnen wir uns am frühen Morgen aber noch den knackigen Aufstieg zu dieser hübschen Kapelle auf dem Kellerjoch.                

Kapelle, 2.344m, 5:30Uhr
Daniel, Helga, Ela, Volker

Wir sagen Danke ! . .

. . und nehmen mit dieser traumhaften Aussicht auf das Inntal und auf die umliegende Bergwelt Abschied von den TuXerAlpen.

Volker

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Kategorie: Aktuell, Allgemein, Bergsteigergruppe, Berichte

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