Wandergruppe: Jubiläumsweg der Sektion vom 30. August bis 2. September

| 4. September 2014 | Keine Kommentare

Es war ein gelungener Probelauf für mehrtägige Streckenwanderungen mit Gepäcktransport. Ernst Mann hatte sich mit langem Vorlauf und einer umfassenden und sorgfältigen Planung und Organisation perfekt auf dieses Wandervorhaben vorbereitet und so klappten die Übernachtungen mit den dazu gehörigen Mahlzeiten, der Mitnahme der Wanderverpflegung und der Gepäcktransfer zur jeweils nächsten Unterkunft dann auch absolut reibungslos. Wir starteten vom Bahnhof Güls zum ersten Tagesziel Welling: trockenes Wetter, lange Zeit eine gute Fernsicht mit Blick zurück bis zur Montabaurer Höhe und eine einwandfreie Ausschilderung erlaubten ein entspanntes Wandern. Beeindruckend war die uralte Baumallee vor dem Karmelenberg, die uns einen guten Hintergrund für eine kurze Mittagsrast bot. Kurz vor Welling kam dann doch etwas Regen, aber da wir nicht vorhatten, an der Kirmeseröffnung in Welling an diesem Tag teilzunehmen, hat uns das nicht weiter gestört. Am nächsten Morgen ging es weiter Richtung Kottenheim, zuvor mit einem kleinen Abstecher zum am Wege gelegenen Kloster Fraukirch, und von dort vorbei an Ettringen über den Hochstein mit der Genovevahöhle. Beeindruckend der immense Rundumblick im Maifeld mit guter Landluft. Mittlerweile hatte Regen eingesetzt, dafür ließ die Ausschilderungsdichte etwas nach und wir machten die ersten Extrakilometer; das brachte aber durchaus auch Vorteile, denn sonst hätten wir die Alternativstrecke zum deutlich gefahrloseren Passieren von Ettringen nie entdeckt! Unser Tagesziel war Riedener Mühlen, wo wir die nächste Nacht verbrachten. Weiter ging’s am dritten Tag – praktisch ohne Ausschilderung – über Langscheid, entlang der Wachholder Heide und vorbei an Arft zum Naturschutzgebiet Dr.-Heinrich-Menke. Anschließend wurde Jammelshofen halb umrundet und nördlich vorbei an der Hohen Acht führte unser Weg zur letzten Übernachtungsstätte, einem einsam im Wald am Karl-Kaufmann-Weg gelegenen Ferienhof etwa zwei Kilometer westlich Kaltenborn. Am letzten Tag folgten wir dem Karl-Kaufmann-Weg bis zum Ziel in Ahrbrück. Eine sehr schöne Strecke, mit tollen Aussichten bei idealem Wanderwetter und einer erholsamen Mittagspause an der Teufelsley-Hütte mit anschließender Umrundung des Kletterfelsens. Am Bahnhof in Ahrbrück erhielten wir dann wieder unser Gepäck und mit der Bahn ging es zurück nach Güls. Insgesamt haben wir in den vier Tagen 86 Kilometer und knapp zweitausend Höhenmeter bewältigt und hatten jede Menge Spaß! Dank noch einmal an Ernst für seine aufwendige Vorbereitung!

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Kategorie: Wandergruppe

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