Wandergruppe: Ein Kloster, Falkenlay und Schieferbergbau in der Eifel am 20. März

| 22. März 2016 | Keine Kommentare

Bei bewölktem aber trockenem Wetter führte uns Ursula Weber auf dem Weg an den Ententeichen in Kaisersesch vorbei, in das Sesterbachtal zum Wallfahrtsort Maria Martental, und weiter zum Wasserfall der wilden Endert. Von dort folgten wir Bach aufwärts der Endert zu einem Vogelschutzgebiet, der Falkenlay. Es folgte, ein fast alpiner Aufstieg auf die Falkenlay mit anschließender Mittagsrast. Anschließend führte uns der Weg durch die Schieferregion Kaulenbachtal, ein Wander – Highlight der bekannten Moselschieferstraße. Betreut wird dieses Gebiet durch den Schieferverein und begleitet wurden wir von Herrn Steffesen, der uns anschaulich die Geologie, den Bergbau und das Leben der Bergmänner „Koulemänner“ schilderte. Von 1695 der Anfang ohne Strom und technische Hilfsmittel, nur mit Pferde- und Ochsengespann, bis Januar 1959 wo Schneeschmelze und ein Wassereinbruch den Bergbau beendete. Ein Serpentinenweg führte uns durch riesige Schieferhalden der Grube Maria Schacht an zahlreichen Stollen u.a. Julius Schacht, Grube Colonia, Höllenpforte usw. zu einem Aussichtspunkt der höchsten Schieferhalde Deutschlands, mit fast alpiner Sicht über das Kaulenbachtal und den nahezu kompletten Schiefergrubenwanderweg. Nach diesem beeindruckenden Teil der Wanderung ging es weiter zur Wolfsburg, wo Ende des 19. Jahrhunderts der letzte Wolf erlegt wurde. Durch den Escher Wald  führte uns der Weg zurück zu unserem Ausgangspunkt und einer gemütlichen Einkehr.

Text: Ursula Weber

Bilder: Dirk Neinaß

 

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Kategorie: Wandergruppe

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