Skifreizeit in Samedan bei St. Moritz

| 30. März 2016 | Keine Kommentare

– Skifreizeit der Familiengruppe vom 19. bis 26. März 2016 –

Nach einmal Aussetzen sind wir in diesem Jahr auch wieder dabei. Andrea und Thomas hatten uns von dem wunderschönen Engadin vorgeschwärmt. So wollen auch wir uns das mal ansehen. Die Familien Auch, Collin, Hoppen, Morick, Rülke, Schiffer und Speckhardt mit insgesamt 28 kleinen, mittleren und großen Menschen sind dabei, eine gute Mischung von 2 bis 69 Jahren!!

Die Anreise am Samstag klappt schon einmal wie am Schnürchen, bei herrlichem Wetter gelangen wir in unser Haus Lenzburg, einem zum Gruppenhaus umgebauten Herrenhaus aus dem 18. Jahrhundert in Samedan. Die Zimmer sind, als wir ankommen, bereits beschriftet, der Einzug funktioniert reibungslos, so dass wir am Nachmittag gleich den hübschen Engadiner Ort erkunden können. In bewährter Weise norded Michael am Abend die große Gruppe der skifahrheißen TeilnehmerInnen ein. Alle wichtigen Absprachen werden von Michael für Ski und Andrea für das Haus vereinbart.

Am Sonntag – wieder bei strahlend blauem Himmel – beginnt der SkifahrerInnen-Ernst und die Nicht-Skifahrenden beginnen mit ihrem Alternativprogramm. Reizvoll ist auf jeden Fall der FIS- Skiweltcup, der mit einem grandiosen Flugstaffelauftritt beginnt. Von der Piste aus können Blicke über den Fangzaun auf die Slalompiste geworfen werden, ansonsten schrecken die Eintrittspreise etwas ab.

Die Gruppe findet sich neu, jede(r) findet dort einen Platz, sogar ein echtes Minion hat sich hineingeschmuggelt!!! Die ersten von den unzähligen Abfahrten in diesem Superskigebiet werden ausprobiert! Es gibt alle Schwierigkeitsgrade, die SkifahrerInnenherzen schlagen höher. Und mit das Beste: Es besteht die Möglichkeit, mit den Skiern bis fast vor das Haus zu fahren, ganz davon abgesehen, dass der Skibus ganz nah am Haus hält.

Und was steht so alles auf dem Programm?

Sonntag, Montag, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag: Skifahren mit Sonne (am häufigsten), Skifahren im Nebel, Skifahren bei Schnee, Skifahren mit allen zusammen, Skifahren in der kleinen Gruppe, Skifahren in der Skischule, und und und … Namen wie Corvatsch, Furtschella, Corviglia, Signal, Marguns schwirren durch den Raum. Insgesamt werden 250 Pistenkilometer gefahren!!! An dem einzigen vom Wetter etwas benachteiligten Tag gehen die meisten kurzentschlossen zum Schlitteln auf die ca. 4 km lange Schlittelbahn am Muottas Muragl. Mittelschwer soll sie sein!! Vier Durchläufe werden geschafft, auch diese Aktion ein voller Erfolg.

Wandern nach St. Moritz, Wandern ins Val Fex, Wandern auf dem Muottas Muragl, Wandern ins Val Roseg und ins Val Bever. Unzählige geräumte Winterwanderwege machen die Auswahl schwer (ca. 80 km werden gewandert!!). Es geht also nicht nur den SkifahrerInnen in dem Gebiet um St. Moritz gut. An einem Spätnachmittag ist ein Besuch bei den „Schönen und den Reichen“ in St. Moritz ein „Must“, wundersame Dinge werden aus Badrutt’s Palace, einem der Leading Hotels of the World, sowie Boutiquen von Bogner, Gucci, Armani und Cartier bis Prada berichtet.
Inhäusig steht im Vordergrund das große Turnier am Töggelikasten (Kicker), an drei Tagen werden unzählige Spiele unter dem Beifall der Zuschauenden durchgeführt. Das Siegerteam Heike und Jannik wird gebührend gefeiert. Aber auch die Tischtennisplatte ist rege in Betrieb.

Fazit: Eine tolle Freizeit in einem der schönsten Ski- und Winterwandergebiete, auch viele abwechslungsreiche Loipen sind vorhanden, und einem der schönsten Selbstversorgerhäuser findet nach einer Woche ihr Ende. Leider ist das Haus Lenzburg für das Jahr 2017 in der Woche vor Ostern schon vergeben. Aber wir hoffen auf Chancen für 2018. Wer fährt mit?

Text: Sigrid Speckhardt

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Kategorie: Familiengruppe

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