Mittenwalder Bergfreunde im Land der Vulkane

| 15. Oktober 2013 | Keine Kommentare

Die Patenschaft mit Mittenwald lebt. Am 23.08.2013 konnte unserer Vorsitzender Norbert Dötsch eine Abordnung der Sektion auf unserem Gelände in Ehrenbreitstein begrüßen.
Der 1. Vorstand Max Schmidt war mit seinen Bergkameraden Rolf Graich –Hüttenreferent der Krinner-Kofler-Hütte- , Peter Märkl – Schatzmeister- und Toni Wurmer sowie Horst Scherer zu einem Wochenendbesuch angereist. Alpenländische Klänge, erzeugt durch ein Alphornbläser-Duo, umrahmten die Begrüßung und das abendliche Beisammensein. Die Alphornbläser erfreuten nicht nur die zahlreich erschienen Sektionsmitglieder sondern auch die Nachbarschaft, die eifrig Beifall klatschte und Zugaben forderte.
Unsere „Mittenwalder“ wurden mit heimischen Speisen und Getränken bestens versorgt. Anregende Gespräche, die von Dia-Shows über unsere Mittenwaldbesuche begleitet wurden, ließen den Abend schnell vorüber gehen. Für den Samstag hatten wir eine „Entdeckertour“ in die Voreifel vorbereitet. Los ging es bereits um 08.45 Uhr im Geysir-Erlebniszentrum in Andernach. Mit dem Fahrstuhl ging es 4000m unter die Erde zum Ursprung des Geysirs. Alle staunten wie dies so schnell möglich war.
Hier wurde dann eindrucksvoll der Weg eines C0-2 Moleküls (Kohlenstoffdioxid) aus dem Erdinnern bis zur Wasserfontäne des Geysirs dargestellt. Die Wasserfontäne von bis zu 60 m Höhe konnten wir nach einer knapp 20minütigen Schifffahrt auf dem „Namedyer Werth“ bestaunen. Wir hatten den höchsten Kaltwasser-Geysir der Welt gesehen.
Am frühen Nachmittag wurde die Gruppe (15 Sektionsmitglieder begleiteten unsere Gäste) mit neuen geologischen Phänomenen konfrontiert. Im Vulkanmuseum „Lava-Dom“ in Mendig konnten alle Fragen zum Thema Vulkanismus beantwortet werden. Spannende Geschichten über Vulkanausbrüche sind hier über verschiedene Medien abrufbar. Eindrucksvoll war der Besuch in den historischen Lavakellern. Diese befinden sich auf einer Fläche von nahezu 3qkm unterhalb von Mendig in rd. 30m Tiefe.
Die Keller entstanden durch den Abbau der unterirdischen Basaltlava. Ab Mitte des 19. Jahrhunderts nutzen viele Brauereien (28) die stets gleichbleibende Temperatur von 6-9 Grad um ihr Bier zu lagern. Nach Erfindung der Kühltechnik blieb ein Gewirr von Kellern übrig.

Ein kleiner Stadtrundgang am Sonntagvormittag unter „fachkundiger“ Führung von Manfred Klaßmann und Klaus Roos rundete den Besuch unserer Mittenwalder-Freunde ab.

Klaus Roos
2. Vorsitzender

 

 

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Kategorie: Aktuell

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