Klettern im Sauerland

| 11. September 2012 | Ein Kommentar

Angeregt durch den neuen Kletterführer „Land der tausend Berge – Kletterführer Sauerland“ sind wir bei dem schönen Wetter am vergangenen Wochenende statt in die Fränkische Schweiz nach Attendorn gefahren. Angenehm ist schon mal die kürzere Anreise, von Koblenz aus nur ca. 1:30h Fahrzeit zu 3:30h ins Fränkische.  So sind wir am Freitag Abend, schnell auf dem Campingplatz „Waldenburger Bucht“ bei Attendorn angekommen und richteten uns für die Nacht ein. Der Campingplatz liegt sehr schön ruhig am Biggesee und glänzt mit sehr sauberen Sanitäranlagen. Es sind mit dem Auto ca. 5 min bis nach Attendorn, wohin wir dann nach dem Aufbau der Zelte fuhren, um in der Altstadt den Abend zu verbringen.

Nach dem Frühstück am nächsten Morgen tauchte Horst und Kathrin wie vereinbart auf dem Campingplatz auf und zusammen fuhren wir an die Borghauser Wand im Lennetal. An diesem, 2008 eingebohrten Kalkfelsen bei Finnentrop gibt es ca. 44 Touren zwischen 3 und 9+. Die meisten sind im 6. und 7. Grad und teilweise 25-30m Hoch. Es gibt einen richtigen Dachbereich, zumeist ist die Wand senkrecht bis leicht geneigt. Im rechten Eck gibt es den „Platten Sektor“ den wir vermieden. Das Besondere an diesem Fels, sind die wunderschönen Sinterbereiche, Touren wie „Spanische Zeiten“, „Kalymnos“, „Captain Morgan“ oder „ Genussspecht“ sind sehr zu empfehlen. Alle Touren verfügen über Umlenker und es liegen immer wieder einzelne Bereiche im Schatten. Abends ging es dann wieder nach Attendorn, wo wir in der Pizzeria Zur Laterne gut und gemütlich zu Abend aßen.

Am nächsten Morgen war es schon früh warm. Wir wollten uns ein weiteres, für uns neues Klettergebiet, anschauen und fuhren an den „Unterer Elberskamp“ ebenfalls bei Finnentrop. Wir kletterten und schwitzten an der „Südwand“, da es dort wenig Schatten gab, für den heißen Tag keine gute Wahl. Es gibt hier 40 Touren bis zum 10. Grad, der Schwerpunkt liegt im 5. bis 7. Grad. Auch hier fanden wir schöne Touren, jedoch gefiel uns die Borghauser Wand besser. Die anderen Sektoren im Gebiet Unterer Elberskamp scheinen doch sehr Plattig.

Gegen Nachmittag vertrieb uns die Sonne und wir kehrten im Haus am See zwischen Finnentrop und Attendorn ein. Hier gibt es eine schöne Sonnenterrasse mit Blick auf einen kleinen See. Vor der Heimfahrt sprangen wir noch in den Biggesee und genossen das kalte Nass. Da es noch einige Klettergebiete hier zu entdecken gibt, werden wir sicher wieder kommen.

Infos über das Klettern im Sauerland findet Ihr im „Führer Klettern im Sauerland – Land der tausend Berge“ oder unter: www.kletterarena.info/klettergebiete.php

UM

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Kategorie: Albatros

Kommentare (1)

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  1. Peter sagt:

    Sieht gut aus!

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