Extremkletterer hat auch den Mut zur Umkehr

| 2. Dezember 2018 | Keine Kommentare

Thomas Huber begeisterte wieder die Leute bei seinem Vortrag auf Einladung unserer Sektion

 

Thomas Huber ist ein Extremkletterer und Abenteurer. Dass er auch mit 51 Jahren noch Biss hat, zeigte sich in seinem Vortrag „SteinZeiten“ mit spektakulären (bewegten) Bildern, den der Bayer mehr als 300 Bergfreunden bot. Von Riesenerfolgen – vor allem im Speedklettern – berichtete der dreifache Familienvater, über seinen Werdegang, von den Seinen „dahoam“ sowie von bitteren Niederlagen und gesundheitlichen Rückschlägen. So haben ihn ein Nierentumor sowie eine Schädelfraktur nach einem Sturz aus 17 Metern Höhe nicht von seinem Weg abbringen können. Seine Tochter gab ihm einen Stein mit der Aufschrift „Mut“ in die Hand. Mut heißt für ihn auch, eine Tour abzubrechen, wenn ein Weitergehen in eisigen Höhen den Tod bedeuten könnte. Denn sein größter Wunsch ist, immer heil zur Familie zurückzukehren. Fazit: Ein tolles Erlebnis mit einem charismatischen Mann, den wir gerne wiedersehen möchten. Unserer Vortragsreferent Manfred Klaßmann wird’s dann wohl wieder richten. Und dann erfahren wir auch, ob der ältere der Huberbuam eines der großen, ungelösten „Probleme“ des Alpinismus, die bisher undurchstiegene Nordwand des Latok 1, erfolgreich gelöst hat. Wir drücken ihm und seinem Team jedenfalls fest die Daumen. (Text und Fotos: Michael Schaust)

 

Kategorie: Allgemein

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