Die etwas andere Vatertagstour vom 25.05. – 28.05.2017 durch die Rhön.

| 24. September 2017 | Keine Kommentare

Am 25. Mai trafen sich um 8 Uhr Angelika, Christian, Christiane, Conny, Elisabeth, Günter und Jakob bei Gebels, um in die Rhön zu fahren. Wolfram und Marion waren natürlich mit dabei.
Die Gruppe wurde auf 3 Fahrzeuge verteilt und dann ging es los nach Gersfeld zur Jugendherberge. Dort wurden die Fahrzeuge abgestellt und bei herrlichstem Wetter starteten wir auf den Simmelsberg (Rhön-01). Der Ausblick von hier oben vermittelte einen großartigen Eindruck von den Rhön Höhen. Modellflieger nutzten die Aufwinde um ihrem Hobby nachzugehen. Danach ging es an herrlichen bunten Wiesen vorbei mit einer riesigen, vielfältigen Blütenpracht. Storchschnabel, Trollbumen, Arnika, Knöterich wetteifern um die Gunst des Lichts (Rhön-02).
Über Oberweissenbrunn wanderten wir zum Kloster Kreuzberg, einem vielbesuchten Wallfahrtsort im Frankenland. Der Slogan „Glauben und Genießen“ wurde wirklich ernst genommen, denn als wir den Vorhof betraten, waren schon viele „Pilger“ vor uns da und ließen sich das seit 1731 im Kloster gebraute Bier schmecken, was wir auch nicht verschmähten(Rhön-03) . Einen kleinen Spaziergang zu den 3 Kreuzen auf dem Berg oberhalb des Klosters (Rhön-04)beendete den Tag recht früh, denn um 22 Uhr wurde die Klosterpforte verschlossen. (Rhön-05)
Der nächste Tag bedeutete erst mal einen Abstieg über Haselbach, Bischofsheim, Rothsee (Rhön-06), Jagdschloss Holzberg, vorbei an dem Rhönhäuschen durch schattigen Wald nach Gersfeld. Das Wetter meinte es wirklich gut mit uns, zu gut. Hier übernachteten wir in der Jugendherberge, doch unser Abendessen nahmen wir in der Dorfstube-Rengersfeld ein. Ein Restaurant, was nur einheimische Produkte aus der Region verarbeitet, wie uns die Köchin im Nachhinein ausführlich erklärte. Die liebevolle Zubereitung konnte man bei den Gerichten schmecken(Rhön-07).
Nach einem reichhaltigen Frühstück ging es weiter, nicht ohne ein Teil des Gepäcks im Fahrzeug zu deponieren. Regensachen wurde nicht gebraucht, versprach der Wetterdienst. Es ging durch die Kaskadenschlucht zum Roten Moor, einem Hochmoor mit den typischen Karpatenbirken (Rhön-08). Vorbei ging es an der Fuldaquelle. Von weitem sah man schon die Rundantenne auf der Kuppe (Rhön-09). Wir erreichen dann die ca. 950 m hohe Wasserkuppe. Das verlängerte Wochenende nutzten viele Ausflügler, aber es verlor sich die Menschenmenge auf dem großen Gelände. Auf der Wasserkuppe wird traditionell Segelflugsport betrieben, was auch intensiv genutzt wurde. Abseits am Hang übten die Paragleiter ihre ersten Flugversuche (Rhön-10). Nach einer ausgiebigen Rast freuten wir uns auf die Enzianhütte, die von der DAV Sektion Fulda betreut wird(Rhön-11) . Hier soll es die weltbeste Schweinshaxe geben. Es war in der Tat so. Von der Enzianhütte hatten wir einen herrlichen Rundblick über die Kuppen-Rhön. Der Tag verabschiedete sich mit einem beeindruckenden Sonnenuntergang und mit Blick auf die Milseburg (Rhön-12).
Nach der Übernachtung ging es über einen steilen Anstieg wieder auf die Wasserkuppe und auf der anderen Seite nach Gersfeld, wo wir uns, bevor wir die Heimreise antraten, mit einer Großen Portion Eiscreme in einer italienenischen Eisdiele belohnten.
Bericht Jakob, Bilder ausgewählt Marion und Wolfram

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Kategorie: Aktuell, Allgemein, Bergsteigergruppe

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