Hüttenwanderung der Bergsteigergruppe vom 9.9. – 17.9.2016 – im Lechquellengebirge

| 4. November 2016 | Keine Kommentare

titelbildFreitag, den 09.09.16: Wir (Conny, Elisabeth, Ester, Harald, Markus, Susanne, Toni, Volker) nutzten den sonnigen September, um die letzten Sommertage in den Bergen zu genießen. Vorerst zu fünft trafen wir und um Mitternacht am Koblenzer Hauptbahnhof, um mit dem CNL Richtung Zürich zu starten. In Zürich verabschiedeten wir uns von Conny, die wegen einer Verletzung nicht mitmachen konnte und ihre Tochter besuchte. In Zürich stellte Markus aus gegebenem Anlass Croissants, Kuchen, Brezel und Kaffee zur Verfügung, den seine Tochter frisch zum Bahnsteig brachte. In Langen stiegen wir auf den Postbus um, der uns nach Zürs brachte, einem kleinen Ort kurz vor Lech. Dort stießen pünktlich Ester und Toni zu uns, die mit dem Auto unterwegs waren. Jetzt waren wir komplett. Für uns sieben begann um 12 Uhr die eigentliche Bergtour mit dem Aufstieg zur Stuttgarter Hütte (2.310m). Die 600 Hm meisterten wir bei strahlendem Sonnenschein in 2 Stunden. Der Weg ließ sich gut gehen.
(BILD 1)
Die Hütte war gut besucht und frisch renoviert. Wir nahmen ein 4-er – und ein 3-er-Zimmer in Beschlag, genau richtig für uns. Manche schliefen eine Runde oder duschten heiß in 80 Sekunden für einen Euro. Wer wusste schon, wann wir wieder Gelegenheit zu einer heißen Dusche haben. Anschließend trafen wir uns in der guten Stube und studierten die Wanderkarte für den nächsten Tag. Wir prüften das Wetter auf verschiedenen Internetseiten, die gar nicht alle das gleiche Wetter prognostizierten. Mal sehen, wer Recht hat. Um 18 Uhr freuten wir uns auf das erste Bergsteigeressen (Spaghetti mit Schinkensoße oder Knödel). Der erste Zweigelt kommt auf den Tisch, wir sind schließlich in Österreich! Die Wolken nahmen deutlich zu und boten in der untergehenden Sonne ein interessantes Fotomotiv. Kurz vor 21 Uhr ging für uns ein langer Tag zu Ende.

Samstag, der 10.09.16: An diesem Tag reisten wir mit leichtem Gepäck, da wir auf dieser Hütte zwei Nächte blieben. Ziel war heute der Valluga mit 2.808m. Bei sonnigem Wetter ging es um 8.30 Uhr los. Am Nachmittag erwarteten wir Regen. Auf dem Valluga waren wir nicht alleine. Der Berg kann mit Gondeln angefahren werden und an diesem Tag hatte sich ausgerechnet eine Limedance-Gruppe auf der dort befindlichen Plattform breit gemacht und mit der passenden Musik einige Tänzchen zum Besten gegeben. Nach der Pause und einigen Fernblicken entschieden wir uns für eine kleine Gondelfahrt zur Mittelstation, die allerdings nur wenig unterhalb des Gipfels lag. Von dort wollten wir in einem großen Bogen mit vielen Höhenmetern wieder zurück zur Stuttgarter Hütte. Es war anfangs ein rot gepunkteter Weg und den Einstieg mussten wir erst finden.
(BILD 2)
Von oben konnten wir schon die Erlachalpe sehen, die wir erst 2 Stunden später erreichen sollten. An einem sehr kleinen See gab es eine kurze Pause, dann vorbei an einer kleinen Hütte, die offensichtlich eine Schneelawine „auf die Seite gelegt“ hat. Nach der Alpe ging es in kleinen Schritten sehr steil 500 Hm nach oben. Dann war das meiste geschafft und unsere Hütte sichtbar. Um 16.45 Uhr waren wir zurück. Volker sorgte für Getränke bei unserem „freundlichen“ Kellner, dann duschen und ab zum Abendessen. Wir stellten dabei fest, dass uns der Wettergott freundlich genesen war. Erst zum Abendessen fing der Regen an. Im Nachbartal, aus dem wir kamen, krachte es ordentlich. Es gab Letscho, Fleischkäse und Bratkartoffeln. Im Höhenprofil von Haralds Handy konnten wir die Tour mit dem Auf und Ab nachvollziehen. Die Tour blieb für Toni besonders in Erinnerung. Seine Schuhe hatten die Dienst quittiert. Zum Glück lag der Ort Lech am folgenden Tag auf der Strecke und ein Besuch im Schuhladen wurde zwingend erforderlich. Die Sonne malte ein buntes Farbenbild an den Himmel.
(BILD 3)
Sonntag, der 11.09.16: Um 7.15 Uhr saßen alle beim Frühstück. Der Regen hatte sich verzogen, ebenso wie die meisten Wolken. Es sollte ein guter Tag werden. Unser erstes Ziel war die Rütikopfbahn, die uns nach Lech bringen sollte. An der Rauhkopfscharte begegneten wir einem großen Rudel Steinböcke, die unsere Ankunft gelassen hinnahmen und uns auf 20m rankommen ließen.
(BILD 4)
Hinter dem Sattel öffnete sich ein sehr schönes Tal. Wir folgen dem Wegweiser und erblickten kurz vor dem Ziel den Monzabonsee. Hier überlegte Elisabeth kurz, ob sie noch mal kurz reinspringen könnte. Die Zeit war zu knapp. Mit der Gondel ging es für 13,50€ hinunter nach Lech. Toni und Ester gingen natürlich Schuhe kaufen und nahmen alle Sachen, die wir entbehren konnten, mit in ihr Auto. Wir anderen fanden die beste Bäckerei des ganzen Tals und genossen auf der Terrasse Kaffee, Kuchen, Apfelstrudel und so. Auf der sehr schönen Toilette des Hauses konnte man einen Schild entnehmen, dass Frauen immer Recht haben. Die Männer nehmen es gelassen hin.
(BILD 5)
Nach der gemütlichen Kaffeepause führte der Weg ins Lechtal, vorbei am Waldschwimmbad mit Strandkörben. Der Weg war breit und ließ sich sehr gut gehen. Am Golfplatz bogen wir südlich ab in Richtung Stierlochbach. Wir entschieden uns für den breiten Fahrweg, der und optimal für Füße und Knie durch das malerische Tal inklusive Wasserfall nach oben brachte.
(BILD 6)
Am Stierlochjoch angekommen gab es nur eine kleine Pause, da es uns zur nahe gelegenen Ravensburger Hütte (1.948m) zog. Dort angekommen, genossen wir den Blick von der Terrasse auf den Spullersee, der einen Kilometer entfernt unterhalb der Hütte lag.
(BILD 7)
Die Hütte hatte zwei 4-er-Zimmer für uns. An den Waschbecken gab es warmes Wasser. Die Betten im Herrenzimmer waren so klein, dass wir Toni ins Frauenzimmer verbannt haben. Aber es kam später anders. Harald ging ins völlig leere Lager und Markus hatte dann drei Lagerbetten für sich alleine und konnte quer liegen. Das Abendessen war sehr gut. Es gab von einem tibetischen Koch Reiscurry mit Geschnetzeltem und Gemüse, Grießnockerlnsuppe und Schokomousse. Wir spielten Skat.

Montag, der 12.09.16: Das Frühstück war sehr vielfältig und trotzdem zog es uns um 8.15 Uhr aus der Hütte, da wir einen langen und anstrengenden Weg vor uns hatten. Nach obligatorischen Foto, dieses Mal mit Blick auf den See, führte und Toni schnell zum Spullersee und der dortigen Bushaltestelle nach Lech. Wir stiegen auf zur grünen Ebene des Dalaaser Schütz. Vor dem steilen Aufstieg zum Gehrengrat sammelten wir an einem Bachlauf unsere Kräfte. Beim Aufstieg musste mal sehr gut aufpassen, da der Weg am Hang sehr eng war. Fast oben angekommen gab es erneut auf einer ebenen Fläche eine Pause, dann weiter zum höchsten Punkt (2.438m).
(BILD 8)
Bei diesem tollen Blick in die Berge, u.a. auf die Rote Wand musste noch eine lange Pause her, bevor der Abstieg zum Steinernen Meer auf uns wartete.
(BILD 9)
Elisabeth und Markus waren dann die letzten nach einer Stunde, die den weiteren Weg einschlugen. Die Durchquerung des Steinernen Meers dauerte lange 45 Minuten und war eigentlich eine Quälerei in der Hitze.
(BILD 10)
Im Nachhinein betrachtet wäre man besser die nördliche Umgehung gelaufen, besonders für Wanderer mit Hund zu empfehlen. Der restliche Weg über Wiesengelände mit wenig Steigung und einem leichten Abstieg war problemlos, so dass wir gegen 15 Uhr die Freiburger Hütte (1.918m) erreichten.
(BILD 11)
Die früher Angekommenen tranken schon Buttermilch. Die Sonne brannte auf der Terrasse, es war kaum zum Aushalten. Die Freiburger Hütte war die größte Hütte auf unserer Tour und mit E-Bike und Bus (45 Minuten laufen) gut zu erreichen. Sie ist sehr gut organisiert und bietet viele Angebote. WLAN klappt allerdings nur selten. Es wird bio gekocht und Produkte der Region verwendet. Wir eroberten eine Raum nahe dem Eingang, genau richtig für uns. Zwischen 17 – 19 Uhr gibt es das Abendessen. Wir aßen um 18 Uhr, die meisten Halbpension. Susanne bekam leckeres vegetarisches Essen, keine Bratkartoffeln! Die Hütte war voll, alle Mitarbeiter sehr freundlich. Die Getränke kamen manchmal schon, bevor die Kellnerin den Tisch verlassen hat, dank digitalem Bestellsystem.

Dienstag, der 13.09.16: Volkers Wecker hörte ich zum ersten Mal auf der Tour, um 6 Uhr, Volker allerdings nicht. Wir weckten Volker und waren dann alle fit für den Tag. Bereits um 7 Uhr saßen wir beim Frühstück mit überwältigender Auswahl, z.B. frisch geschnittenes Obst, eingeweichte Körner, frischer Zopf, uriges Brot. So gestärkt verabschiedeten sich Volker, Toni und Harald, die heute auf die Rote Wand (2.704m) wollten. Susanne und Elisabeth zog es in ein westlich gelegenes Tal, Ester und Markus pflegten sich an der Hütte. Nachmittags haben die letzten vier einen kleinen Abstecher am Formarinsee (nicht Formalinsee) vorbei zur Formarinalpe gemacht zum Kaffeetrinken. Es wurde dann doch leckerer Holundersaft mit Käse- und Speckbrot. Auf dem Rückweg war Elisabeth noch wagemutig in den See zum Schwimmen, sicherlich sehr erfrischend. Kaum waren die vier wieder in der Hütte, kamen auch unsere drei Bergsteiger und erzählten ihre Geschichte über die Ersteigung der Roten Wand. Die Tour hatte eine sehr schwierige Stelle, die die drei erst nach Überlegungen angingen. Ebenso gab es dort eine „Insel ohne Palme“.
(BILD 12)
Die Insel ist ein großer Stein in einem kleinen See. Harald, leidenschaftlicher Geocacher, wusste, dass sich dort ein Cach befand. Um an ihn heranzukommen, musste er sich kurzerhand ausziehen und die wenigen Meter hinüberschwimmen. Den Stift zum Notieren seiner Anwesenheit musste er unter der Kappe fixieren.
(BILD 13) + BILD 14)
Am Abend gab es wieder gutes Essen und wie den ganzen Tag sehr gute Musik mit Oldies aus den 60-ern und 70-ern und chillig. Der Marillenschnaps kam gut. Freie Steckdosen zum Laden der Handys zu finden, war ein Herausforderung. An den wenigen Steckdosen befanden sich oft Akkus der E-Bikes.

Mittwoch, der 14.09.16: Wieder strahlend blauer Himmel. Erneut konnten wir uns am umfangreichen Frühstück laben. Das Ziel an diesem Tag war die Göppinger Hütte (2.245m). Wir nahmen den Weg „für Geübte“ östlich des Formarinsees, allerdings kein schöner Weg, der am frühen Morgen schon unsere Konzentration beanspruchte.
Der Blick ging über den ruhigen See hinauf zur Roten Wand.
(BILD 15)
Zwei Pferde überraschten uns ans der Bushaltestelle und bettelten ein wenig. Eines der Pferde wollte offensichtlich auch auf die Toilette und wartete auf Einlass.
(BILD 16)
An der Formarinalpe trennten wir uns. Ester und Markus stiegen im Tal den Lechweg hinab bis zum Unteren Älpele, die anderen stiegen direkt auf zum Obergschröf. Sie nahmen den Weg 601 durch die Berge. Ester und Markus ließen es langsam angehen und nahmen eine Brotzeit am Unteren Älpele. Um 15 Uhr waren alle wieder vereint auf der Hütte, die einen sehr guten Blick in die Bergwelt erlaubte. Die Sonne genossen wir, bis sie unterging. Warmes Wasser und eine Dusche gab es nicht und das Leitungswasser war kein Trinkwasser, da es weitgehend unbehandelt ist. Der Blick in die Berge aus dem Zimmer heraus war echt fantastisch. Nach dem Essen ging die Sonne unter und wir hatten fast Vollmond. Der Mond leuchtete die Berge an und bot ein tolles Farbenspiel. Viele zückten ihre Kameras.
(BILD 17)
Donnerstag, der 15.09.16: Das Frühstück war gut, der Jogurt sehr gut. Bevor wir um 8.30 Uhr den Weg zur Biberacher Hütte einschlugen, verabschiedeten wir uns von Ester und Toni, die vorzeitig nach Hause mussten. Wir hatten eine mittelschwere Strecke vor uns mit rd. 1.170 Hm im Abstieg und 600 Hm im Aufstieg. Das Wetter war noch top und wir kamen gut voran. Auf halber Strecke erreichten wir die Obere Alpschallaalpe (1.682m). Ein Arbeiter machte gerade die Hütte winterfest und bot uns den Freisitz an, um eine Pause einzulegen. Wir dankten und kamen ins Gespräch. Wir halfen ihm bei Transport von zwei schweren Türen und bekamen als Dank jeder einen Williams-Schnaps.
(BILD 18)
Währenddessen sahen wir einen Steinadler, der sich locker in die Lüfte erhob. Der Arbeiter erzählte uns, dass auf der Rückseite des Berges seit Ewigkeiten ein Adlerhorst ist. Wir waren begeistert. Es folgte ein Abstieg auf ca. 1.400 Hm und der dann folgende Aufstieg auf 1.800 Hm hatte es in sich. Zu allem Überfluss begann es erstmals zu regnen. An der Lilehütte, einer großen und neu renovierten Schäferhütte, stellten wir uns unter. Der Regen hörte auf und wir gingen noch 30 Minuten bis zu unserer letzten Unterkunft in den Bergen. Wir nahmen Quartier und teilten uns mit vier Personen zwei gigantische Kaiserschmarrn. Die Dusche war wieder knackig kalt. Gegen 17 Uhr kam sogar die Sonne nochmal raus und zwang uns förmlich, uns vor der Hütte zu setzen mit Bewusstsein, die letzten sonnigen Stunden in dieser schönen Bergwelt zu erleben. Eigentlich wollten wir nicht mehr aufstehen. Aber das Abendessen rief. Wir wählten Halbpension und bekamen Aussergewöhnliches geboten. In einer schönen Terrine nahmen wir eine nett hergerichtete Kräutersuppe mit Rahm, dann Sparerips mit Folienkartoffeln und Rosenkohlspießen oder Spinatknödel mit Parmesan, als Nachtisch ein gehaltvolles Nuss-Schoko-Törtchen.
(BILD 19 + BILD 20)
Vereint schafften wir die Portionen, wohlgemerkt nach den Kaiserschmarrn! Das anschließende Abendrot zeigte sich von seiner schönsten Seite und alle gingen raus zum Fotografieren.
(BILD 21)
Freitag, der 16.09.16: Nach dem Frühstück und dem Gruppenfoto zog es uns zum Fürggele, einem Joch auf 2.145m. Auf dem Joch zog ein kalter Wind, der uns für die Pause ein Paar Meter absteigen ließ. Die Sonne schien wieder und so sollte es auch bleiben.
(BILD 22) + (BILD 23)
Es folgte ein sehr steiler Abstieg, den wir ohne Hast aber mit Vorsicht hinter uns brachten. Susanne und Elisabeth stiegen nach Schröcken ab und nahmen später den Bus. Die anderen stiegen über eine Wiese steil hinauf dem Fels entgegen zum Butzensee. Es war ein interessanter Weg mit Kletterstellen in steilen Rinnen. Das machte richtig Spaß. Die Wolken wurden allerdings mehr, verdichteten sich und bildeten Nebel. Es wurde Zeit für uns. Am Butzensee angekommen wurde die Sicht wieder deutlich besser. Wir nahmen dann aus Witterungsgründen den sichereren aber langweiligeren südlichen Weg um den See. Die Gipslöcher, eine geologische Besonderheit und eine Attraktion in der Gegend, lag auf unserem Weg.
(BILD 24)
Es sind kegelförmige Ansammlungen von gipshaltigem Boden, geradeso, als wenn übergroße LKWs sie dort abgekippt hätten. Kurz unterhalb lag die Kriegeralpe, die im Jahr 2003 neu errichtet wurde. Hier kehrten wir ein zum letzten Getränk im Berg. Der Plan war, anschließend mit Sesselbahn und Gondel nach Lech einzuschweben. Plan eins gelang. Die Sesselbahn (Petersbodenbahn) hatte offen und extra für uns den Motor angeworfen. Die Bahn von Oberlech nach Lech war allerdings im Umbau und so sollten wir einen Ersatzbus nehmen. Der kam auch superpünktlich und brachte uns fast vor die Haustür unserer Pension Hartenfels, die Volker sehr gut ausgewählt hat. Susanne und Elisabeth waren auch schon eingetroffen und so verabredeten wir uns nach ausgiebigem Duschen zu einen Bummel durch den Ort. Dass die beiden Frauen dann -rein zufällig- in einem Kleidungsgeschäft „verschwanden“, störte die Männer nicht. Sie gingen zielstrebig in die Bäckerei „Backstube Lech“, die wir einige Tage vorher schon mit Freude betreten haben. Mit Kaffee, Kuchen und Apfelstrudel verbrachten wir die Zeit. Die Damen kamen nach und Harald holte sich schnell noch einen Cach, der ganz in der Nähe auf seinem Handy angezeigt wurde. Gegenüber der Bäckerei gibt es ein regionales Restaurant, das unsere Zustimmung fand. Wir reservierten einen Tisch für 18.30 Uhr. Jeder konnte jetzt seiner Wege gehen, der Treffpunkt war klar. Das Abendessen war gut wie die Stimmung und wir hatten einen schönen Abend. Auf dem Rückweg in die Pension lud uns Volker spontan noch zu einem letzten Schnaps ein, den wir in der Aussenbar eines Restaurants unter einem großen Segel im Regen zu uns nahmen. Dann fielen alle in ihre Betten.

Samstag, der 17.09.16: Das Frühstück im gediegenen Wohn- und Esszimmer war reichhaltig. Susanne und Markus „mussten“ noch ein letztes Mal an der Bäckerei und einem kleinen Supermarkt vorbei, um ein wenig Proviant für die Fahrt zu kaufen. Um Punkt 10 Uhr standen wir im Eingang unserer Pension zusammen, schnürten unsere Stiefel und zogen zur 100m entfernten Bushaltestelle. Der Bus Linie 91 brachte uns pünktlich nach Langen zum Bahnhof, der Zug dann pünktlich nach Zürich. In Zürich hatten wir eine ¾ Stunde Aufenthalt. Wir begrüßten Conny, die nach der Woche zu uns stieß und mit uns zurückfuhr. Der Zug in Mannheim hatte etwas Verspätung, aber das nahmen alle mit Gelassenheit hin. Um 20.30 Uhr ging die tolle Tour am Hauptbahnhof in Koblenz zu Ende.

Markus

Stichworte: , , , ,

Kategorie: Aktuell, Allgemein, Bergsteigergruppe

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.