48. Alpiner Grundkurs – „Harte Hunde…“

| 27. April 2019 | 2 Kommentare

Nach dem schönen Bericht über den 47. Alpinen Grundkurs konnten wir uns natürlich nicht lumpen lassen – und so berichten wir auch etwas vom 48. Alpinen Grundkurs. Die beiden Kurse liefen im gleichen Zeitraum und das hat einigen Teilnehmern die Möglichkeit gegeben, bei Terminnot den ein oder anderen Kursteil im jeweils anderen Grundkurs zu besuchen. So war es fast allen möglich, den angebotenen Einzelkursen in Theorie und Praxis beizuwohnen.

Da ich mich inhaltlich „den Worten meines Vorredners“ bzw. meines Vorschreibers oder meiner Vorschreiberin anschließen kann, bestätige ich diese Inhalte und möchte sie nur „48-spezifisch“ ergänzen.

Schon bei der Anmeldung hat Andrea Schwoll ein glückliches Händchen bewiesen, und in Abstimmung mit unserem hochprofessionellen Meterorologie-Dozenten, Herrn Prof. Dr. Dr. Dr. rer. nat. Dirk Engelbart (Respekt vor deiner Wetterkenntnis!!!), der ihr schon im November 2018 eine exakte Wetterprognose für die Termine der praktischen Übungen auf der Teufelsley gegeben hat, die Teilnehmer in „Schönwetterbevorzuger“ – (47. Grundkurs) und „Harte Hunde“ – (48. Grundkurs) aufgeteilt. Und so konnten wir, wie versprochen, unsere praktischen Übungen bei dichtem Schneefall in fast mit Hochtouren im Januar gleichzusetzenden Bedingungen verrichten.

Wir haben also unsere Knoten mit kalten Fingern geknotet, unsere „Verletzten“ im Schneesturm geborgen und versorgt und unsere Klettersteigerfahrung auf nassen Felsen gesammelt – „Harte Hunde“ halt. Neben diesen Outdoor Aktivitäten gab es bei uns natürlich auch Indoor-Aktivitäten. In der gemütlichen Teufelsley-Hütte haben wir bei prasselndem Kaminfeuer im Kursteil „Orientierung – Karte – Kompass“, eine Tour mit 2 vorgegebenen Wegpunkten geplant. Ich selbst hatte leider das Pech, mit meiner Gruppe genau in der Zeit in der Hütte sitzen zu müssen, als der Schneefall am stärksten war, während die anderen Gruppen draußen bleiben durften J.

Auch die anderen Indoor-Aktivitäten waren perfekt, egal ob Frühstück, die Pausen zwischendurch, der gemeinsame Verzehr mitgebrachter Kuchen und Salate und gemeinsam gegrillter Würstchen und Steaks oder die Übernachtung im Schlafraum. Besonders zu erwähnen ist hier, dass alle „Harte Hunde“ diplomierte Nichtschnarcher sind!

Die Wanderung am Sonntag war eine Schneewanderung. Der nahezu hüfthohe Schnee verbarg die Sicht auf Bodenmarkierungen und wir waren froh, dass wir gelernt hatten, uns sicher in unbekanntem Gelände mit Karte und Kompass zu bewegen. So sicher, dass wir nicht nur in 3 Gruppen losmarschiert sind, sondern auch fast zeitgleich wieder zurück in der Hütte waren. Wir hatten uns das Mittagessen verdient und so gab es dann auch für alle noch eine vegane, und trotzdem sehr leckere Suppe.

Unsere Trainer, Instruktoren und Begleiter vom DAV waren hochprofessionell in ihrer Wissensvermittlung. Dies wurde auch einhellig von allen Teilnehmern in der sonntäglichen Abschlussbesprechung geäußert. Und die waren nicht nur hochprofessionell, mit denen kann man auch herrlich erzählen und Spaß haben – genau wie mit allen Teilnehmern des Grundkurses. Ich hoffe, der Kontakt reißt nicht ab und wir sehen uns bei weiterführenden Kursen oder anderen gemeinsamen Aktivitäten wieder.

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Kategorie: Aktuell, Ausbildung, Ausbildungsberichte

Kommentare (2)

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  1. Friedhelm sagt:

    Liebe Teilnehmer,
    es hat großen Spaß gemacht, sich mit den „Harten Hunden“ durch fast hüfthohen Schnee zu wühlen 😉
    Das von uns extra bestellte Wetter für eure Abschlussprüfung habt ihr gut gemeistert. Weiter so!

    Liebe Grüße Friedhelm Hulley

  2. jutta sagt:

    Hallo Ihr Lieben,

    beide Gruppen waren toll. Bei dem einen Kurs gab es Lagerfeuer-Romanik bei dem Anderen gemütliches Zusammenrücken in der Hütte.
    Beides waren tolle Gruppen.

    Liebe Grüße
    jutta

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